Was ist der KI-Share-of-Voice?
Der KI-Share-of-Voice ist der Anteil der Antworten, in denen Ihr Unternehmen genannt wird, gemessen an einem festen Set von Fragen. Wir arbeiten mit 60 kaufnahen Fragen pro Kunde, verteilt auf ChatGPT, Claude, Perplexity und Google AI Overviews.
Entscheidend ist, dass das Fragenset eingefroren wird. Wer die Fragen zwischen zwei Messungen ändert, misst die Fragen, nicht die Sichtbarkeit.
Wie unterscheiden sich Nennung und Zitation?
Eine Nennung bedeutet, das System schreibt Ihren Firmennamen in die Antwort. Eine Zitation bedeutet zusätzlich, dass Ihre Domain als Quelle verlinkt wird. Beides wird getrennt gezählt.
Zitationen sind wertvoller, weil sie Klicks erzeugen. Nennungen ohne Link wirken trotzdem: Sie prägen die Anbieterliste, mit der ein Interessent in die Recherche startet.
Welche Rolle spielt die Antwortposition?
Generative Antworten nennen typischerweise zwei bis vier Anbieter. Ob Sie an erster oder vierter Stelle stehen, verändert die Wahrnehmung erheblich – deshalb protokollieren wir die Position innerhalb der Aufzählung.
Der Sprung von Position vier auf Position eins ist in der Praxis oft leichter zu erreichen als der Einstieg in die Antwort überhaupt.
Wie oft sollte gemessen werden?
Monatlich. Generative Antworten schwanken von Tag zu Tag, deshalb messen wir jede Frage dreifach an unterschiedlichen Tagen und rechnen mit dem Median statt mit einem Einzelwert.
Wöchentliche Messungen erzeugen Rauschen ohne Erkenntnisgewinn. Quartalsweise Messungen erkennen Rückschritte zu spät.
Welche Kennzahlen ergänzen das Bild?
Fünftens die Crawler-Abdeckung: Wie viele Ihrer relevanten Seiten wurden von GPTBot, PerplexityBot und ClaudeBot in den letzten 30 Tagen tatsächlich abgerufen? Das steht in Ihren Server-Logs.
Sechstens der Referral-Traffic aus KI-Systemen. In der Web-Analyse tauchen chat.openai.com, perplexity.ai und gemini.google.com als eigene Quellen auf – noch klein, aber mit überdurchschnittlicher Abschlussquote.